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Unternehmenskauf und Expansion mit HBM

Eine Unternehmensübernahme bzw. ein Unternehmenskauf ist für viele Mittelständler der entscheidende Schritt, um neue Märkte zu erschließen, Synergien zu heben und den eigenen Betrieb langfristig zu sichern.
Gerade für Unternehmerinnen und Unternehmer, die bereits eine größere Mannschaft von Mitarbeitern erfolgreich führen, ist dieser Schritt mehr als eine reine Transaktion: Es ist eine strategische Weichenstellung, die über das nächste Jahrzehnt hinweg den Kurs bestimmt.

Unternehmenskauf prüfen: Analyse des Zielunternehmens

Aus unserer Sicht als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bedeutet nachhaltiger Erfolg bei einer Expansion vor allem eines: Klarheit in den Zahlen, gepaart mit einem tiefen Verständnis für die wirtschaftliche und steuerliche Struktur des Zielunternehmens. Viele Unternehmen präsentieren auf den ersten Blick attraktive Umsätze und eine solide Marktstellung. Erst bei genauer Prüfung offenbart sich jedoch, wie stabil Geschäftsmodell, Kundenbasis und Finanzierung tatsächlich sind. Die sorgfältige Analyse der Bilanzen, der Cashflows und der bestehenden Vertragsbeziehungen verhindert, dass vermeintlich lukrative Chancen sich später als Belastung erweisen. Deshalb setzen wir bei HBM genau damit an.

Ihr Mehrwert – ganzheitliche Beratung beim Unternehmenskauf

Ebenso entscheidend ist die steuerliche Gestaltung. Ein Unternehmenskauf oder eine Firmenübernahme bietet vielfältige Möglichkeiten, die steuerliche Struktur des Konzerns neu auszurichten. Die Wahl zwischen Share Deal und Asset Deal, die Nutzung von Verlustvorträgen oder die Einbindung einer Holdinggesellschaft kann langfristig Millionenbeträge an Steuerlast einsparen – oder im ungünstigen Fall verursachen. Hier zeigt sich der Mehrwert einer ganzheitlichen Beratung durch HBM: Die Transaktion wird nicht isoliert betrachtet, sondern in den Kontext Ihrer gesamten Unternehmensstrategie gestellt.
Bernhard Tecklenborg
Partner, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwalt
T +49 761 70306-0
bernhard.tecklenborg@hbm-partner.de

Unternehmensintegration nach Firmenkauf

Doch die reine Zahlenseite reicht nicht aus. Expansion bedeutet auch Integration. Mitarbeiter, Unternehmenskultur und gewachsene Prozesse lassen sich nicht über Nacht vereinen. Wer frühzeitig prüft, wie sich Organisation und IT-Systeme zusammenführen lassen, welche arbeitsrechtlichen Verpflichtungen bestehen und wie sich Kommunikationsstrukturen gestalten, minimiert Risiken und schafft Vertrauen innerhalb der Belegschaften. Unsere Erfahrung bei HBM zeigt: Nicht selten entscheidet gerade die Qualität der Integration darüber, ob der Kauf die erhofften Synergien bringt.

HBM – Ihr strategischer Partner für Unternehmenskauf und Expansion

Vor diesem Hintergrund verstehen wir uns bei HBM nicht nur als Kontrollinstanz, sondern vielmehr als strategischer Partner. Wir begleiten den gesamten Prozess – von der ersten Bewertung über die steuerliche und rechtliche Strukturierung bis hin zur Integration in Ihre Unternehmenslandschaft. Dabei behalten wir eines stets im Blick: Das Ziel, dass Ihr Unternehmen durch den Kauf nicht nur größer, sondern vor allem stärker und zukunftsfähiger wird.

Erfahrung bei Unternehmenskauf und Expansion

Ein Unternehmenskauf ist kein Routinegeschäft, sondern eine Entscheidung, die Weitsicht und Schärfe verlangt. Mit unserer Erfahrung an Ihrer Seite können Sie sicher sein, dass Chancen klar erkennbar, Risiken transparent benannt und Gestaltungsspielräume konsequent genutzt werden. So wird aus der Expansion ein echter Mehrwert, nicht nur für Ihr Unternehmen, sondern auch für die Menschen, die es tragen.
Jochen Schindele

Mehr über dieses Thema erfahren

Die Herausforderung steckt im Detail. Deshalb haben wir nachfolgend einige Fragen und Antworten aufgelistet, die Ihnen zusätzliche Informationen zum Thema Unternehmenskauf und Expansion bieten.
 
In welchen Schritten gestaltet sich der Prozess des Unternehmenskaufs?
Ein Unternehmenskauf ist ein vielschichtiger Prozess, der meist über Monate läuft und das in mehrere Phasen. Hier ein Überblick für den Schnell-Check.
Zielsuche und Strategie: Welches Unternehmen passt zu Ihrer langfristigen Ausrichtung? Oft hilft hier ein Blick in Nachfolgebörsen oder branchenspezifische Netzwerke.

Unternehmensbewertung: Finanzielle Kennzahlen, Cashflows, Vermögenswerte und Marktpotenzial werden geprüft, um einen fairen Preis zu ermitteln.

Letter of Intent (LOI): Eine Absichtserklärung, die Exklusivität und den Rahmen der Verhandlungen festlegt.

Due Diligence: Detaillierte Prüfung von Finanzen, Steuern, rechtlichen Risiken und Personalstrukturen.

Kaufpreisfindung & Finanzierung: Auf Basis der Analyse wird der Preis verhandelt und die Finanzierung gesichert (Bankkredite, Verkäuferdarlehen, Fördermittel).

Signing & Closing: Vertragsunterzeichnung beim Notar und rechtliche Übertragung.

Post-Merger-Integration (PMI): Die eigentliche Herausforderung: Systeme, Prozesse und Unternehmenskultur erfolgreich zusammenführen.
 
Was ist der Unterschied zwischen Asset Deal und Share Deal?
Beim Asset Deal kaufen Sie einzelne Vermögenswerte wie Maschinen, Immobilien, Kundenverträge oder Markenrechte. Vorteil: gezielte Übernahme ohne Altlasten, Nachteil: oft komplexere Übertragung.

Beim Share Deal erwerben Sie Gesellschaftsanteile (z. B. GmbH-Anteile) und übernehmen das Unternehmen als Ganzes – inklusive Chancen, aber auch inklusive Risiken. Vorteil: einfacher Übergang, Nachteil: mögliche Haftungsrisiken oder Steuerfallen.
Die Wahl hat erhebliche steuerliche und rechtliche Konsequenzen. HBM analysiert Ihre Situation und empfiehlt das passende Modell – steuerlich optimiert und rechtssicher.
 
Wie finde ich Unternehmen, die zum Verkauf stehen?
Nachfolgebörsen wie nexxt-change.org für KMU und Handwerk oder die private Deutsche Unternehmerbörse DUB.de geben Ihnen einen guten Überblick und wichtige Hinweise auf konjunkturelle Trends.

Branchen- und Unternehmernetzwerke sind eine weitere wichtige Informationsquelle für Ihr Vorhaben, da Sie u.U. Zugang zu detaillierten Insights haben.

Direktansprache potenzieller Zielunternehmen: Dieses Vorgehen erfordert ein besonders diskretes Vorgehen. Als Experten für die badische Wirtschaft und mit Standorten in Freiburg, Karlsruhe und Offenburg vermitteln wir Ihnen gern Kontakte zu potenziellen Interessenten.
 
Wie wird der Firmenwert ermittelt?
Die Ermittlung des Firmenwerts ist entscheidend für Verhandlungen und die Steuerplanung. In der Praxis kommen mehrere Verfahren zum Einsatz:
Discounted Cashflow (DCF): Berechnung zukünftiger Zahlungsströme, abgezinst auf den heutigen Wert.

Multiples (Marktvergleich): Orientierung an Verkaufspreisen ähnlicher Unternehmen in der Branche.

Substanzwertverfahren: Bewertung des Vermögens (Immobilien, Maschinen, Patente etc.).

Darüber hinaus regeln vertragliche Mechanismen wie Earn-out-Klauseln, Locked-Box-Modelle oder Closing Accounts, wie Risiken zwischen Käufer und Verkäufer fair verteilt werden. Wir bei HBM unterstützen Sie in der Bewertungsphase, um zum bestmöglichen Ergebnis zu gelangen.
 
Welche steuerlichen Aspekte spielen beim Unternehmenskauf eine Rolle?
Steuern sind oft der größte Hebel im Unternehmenskauf. Entscheidend ist die Struktur:
Asset Deal vs. Share Deal: unterschiedliche Besteuerung von Gewinnen, Verlustvorträgen und Grunderwerbsteuer.

Holdingstrukturen: ermöglichen steuerfreie Ausschüttungen.

Verlustvorträge: können genutzt werden, um künftige Steuerlasten zu reduzieren.

Förderungen: steuerlich begünstigte Finanzierungsmodelle und Zuschüsse.
 
Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Unternehmenskäufe?
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Für einen Unternehmenskauf bietet die KfW primär Förderkredite an. Der ERP-Förderkredit KMU (Kredit 365/366) ist für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gedacht, während der KfW-Förderkredit großer Mittelstand (Kredit 375/376) sich an größere mittelständische Unternehmen richtet.

Förderbanken der Länder (z. B. Landesbank Baden-Württemberg)
Für den Unternehmenskauf bieten Landesbanken spezielle Förderprogramme an, die meist über die Hausbank abgewickelt werden. Diese Programme umfassen zinsgünstige Darlehen, Zuschüsse, Bürgschaften und Eigenkapitalinstrumente wie Mezzanine-Kapital oder Minderheitsbeteiligungen. Die konkreten Angebote und Voraussetzungen, wie der Unternehmensstandort, sind vom jeweiligen Bundesland und der zuständigen Landesförderbank abhängig.
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