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Unternehmensübergabe und Nachfolgeplanung mit HBM

Eine Unternehmensübergabe zählt zu den anspruchsvollsten Phasen im Lebenszyklus eines Unternehmens. Wer über Jahrzehnte Verantwortung getragen, Teams aufgebaut und Märkte erobert hat, weiß, dass es nicht allein um Zahlen und Verträge geht, sondern um den Fortbestand der eigenen Lebensleistung. Aus Sicht des Wirtschaftsprüfers und Steuerberaters bedeutet dies, weit mehr zu leisten als eine reine Bewertungsrechnung oder die Wahl der Steuerform.
Es geht darum, gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu gestalten, die sowohl wirtschaftlich tragfähig als auch steuerlich optimiert ist und gleichzeitig die persönliche Perspektive von Familie und Nachfolgern berücksichtigt.

Nachfolgeplanung: Gemeinsam die richtigen Fragen stellen

In der ersten Phase stellen wir gemeinsam die richtigen Fragen: Soll die Übergabe an ein Familienmitglied erfolgen, ist ein Management-Buy-out denkbar oder bietet der Verkauf an einen externen Investor die beste Lösung? In jedem Szenario entsteht eine eigene Dynamik zwischen Unternehmenswerten, Steuerbelastungen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Unsere Rolle ist es, diese Komplexität zu strukturieren und Ihnen den Weg zu ebnen, auf dem die Übergabe nicht zu einer Belastung wird, sondern zu einem gefestigten Übergang mit klarer Perspektive.

Steuerliche Aspekte bei der Unternehmensnachfolge

Besonders kritisch sind die steuerlichen Effekte einer Übergabe. Die Gestaltung des Kaufpreises, die Strukturierung von Darlehen, die Nutzung von Freibeträgen und Verschonungsregelungen – all dies entscheidet darüber, ob Vermögen erhalten bleibt oder durch unnötige Abgaben aufgezehrt wird. Mit einer vorausschauenden Planung lassen sich erhebliche Vorteile sichern, sowohl für Sie persönlich als auch für Ihre Nachfolger. Dabei legen wir Wert auf transparente Szenarien, die Ihnen zeigen, welche Auswirkungen jede Variante auf Liquidität, Steuerlast und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens hat.
Holger Figlestahler
Partner, Steuerberater, Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht
T +49 761 70306-0
holger.figlestahler@hbm-partner.de

Unternehmensnachfolge regeln: Balance und Fairness wahren

Gleichzeitig achten wir bei HBM auf die Balance zwischen unternehmerischem Fortbestand und privater Absicherung. Oft ist es der Wunsch, weiterhin eingebunden zu bleiben – sei es durch eine beratende Funktion, eine schrittweise Übergabe oder durch Beteiligungsmodelle, die Ihnen den finanziellen Rückhalt sichern. Diese Übergangsformen erarbeiten wir so, dass sie für beide Seiten fair und tragfähig sind. Der Unternehmer, der abgibt, soll Sicherheit spüren, und der Nachfolger, der übernimmt, soll mit freiem Blick in die Zukunft starten können.

HBM – Ihr Sparringspartner bei der Nachfolgeberatung

Nicht zu vernachlässigen sind die emotionalen Faktoren. Eine Nachfolge kann Spannungen in der Familie hervorrufen oder Unsicherheiten im Führungsteam auslösen. Als unabhängiger Partner schaffen wir Vertrauen, nehmen Sorgen ernst und übersetzen komplexe Entscheidungen in klare Strategien. Unser Anspruch ist, Sie nicht nur fachlich zu begleiten, sondern als verlässlicher Sparringspartner für den Mittelstand in einer Phase, die manchmal mehr von Emotionen als von Zahlen geprägt ist.

Kontinuität sichern durch professionelle Nachfolgeplanung

Am Ende bedeutet Nachfolgeplanung nicht, dass Sie Ihr Lebenswerk aus der Hand geben, sondern dass Sie es in geordnete Strukturen überführen, die Kontinuität sichern. Unsere Erfahrung aus vielen Übergaben zeigt: Je früher die Planung beginnt, desto reibungsloser verläuft der Prozess. Sie können sicher sein, dass wir bei HBM jede rechtliche, steuerliche und wirtschaftliche Facette in den Blick nehmen, um die optimale Lösung für Ihr Unternehmen und Ihre persönliche Situation zu entwickeln.
Nico Budai
Partner, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Sustainability Auditor IDW
T +49 761 70306-0
nico.budai@hbm-partner.de

Mehr über dieses Thema erfahren

Die Herausforderung steckt im Detail. Deshalb haben wir nachfolgend einige Fragen und Antworten aufgelistet, die Ihnen zusätzliche Informationen zum Thema Unternehmensübergabe und Nachfolgeplanung bieten.
 
Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Nachfolgeplanung?
Mindestens 3 – 5 Jahre vor der geplanten Übergabe. Je früher Sie beginnen, desto mehr Steuer-und Rechtsgestaltungsspielräume ergeben sich. Zudem können Sie vermeiden, dass Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen werden müssen.
 
Welche steuerlichen und andere finanziellen Belastungen können bei der Unternehmensübergabe entstehen?
Mögliche Belastungen sind Erbschafts- und Schenkungssteuer, Bewertungsabschläge oder Einkommensteuerbelastungen bei Veräußerungsgewinnen. Zudem kann es zu unerwarteten Liquiditätsproblemen kommen, wenn hohe Steuerzahlungen oder finanzielle Verpflichtungen sofort fällig werden.
 
Wie läuft eine Unternehmensbewertung im Rahmen der Nachfolge ab?
Die Bewertung berücksichtigt Vermögenswerte, Cashflows, Marktstellung und zukünftige Erträge sowie spezifische Risiken Ihres Unternehmens. Diese Bewertung ist entscheidend für faire Preisvereinbarungen, künftige Steuerbelastungen und für die Verhandlungen mit möglichen Nachfolgern oder Käufern.
 
Was sind Verschonungsregelungen und wie kann man Steuern sparen?
Im deutschen Erbschaft- und Schenkungssteuerrecht gibt es Verschonungsregelungen für Unternehmensvermögen, z. B. die Regelverschonung und die Optionsverschonung. Voraussetzung ist u.a. die Fortführung des Betriebes durch den Erben/Beschenkten und der Erhalt der Arbeitsplätze. Diese Regelungen können erhebliche Steuererleichterungen bringen, wenn die betrieblichen und familiären Voraussetzungen erfüllt sind.
 
Welche Fördermittel oder Zuschüsse gibt es für Unternehmensnachfolger?
Es gibt verschiedene Förderprogramme auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene, die Unternehmensnachfolger finanziell unterstützen können – z. B. bei Investitionen, Übernahmeberatung oder Finanzierung. Häufig sind Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite möglich. Außerdem bieten manche Programme Beratungskostenförderung an. Wichtig ist, dass Anträge frühzeitig geprüft und korrekt gestellt werden.
 
Was muss bei die Übertragung innerhalb der Familie bedacht werden?
Die familieninterne Nachfolge birgt besondere steuerliche und erbrechtliche Herausforderungen: Pflichtteilsansprüche anderer Familienmitglieder, die Pflichtteilsergänzung, eine gerechte Aufteilung, mögliche Konflikte in der Familie und die Sicherung der privaten Versorgung des Übergebers. Häufig ist auch eine vorweggenommene Erbfolge oder Schenkung sinnvoll. HBM zeigt Ihnen die nach Ihren persönlichen Vorstellungen besten Optionen auf.
 
Was passiert bei unerwarteten Ereignissen – z. B. Krankheit oder plötzlichem Ausfall?
Ein Notfallplan sollte vorhanden sein – mit Vollmachten, Vertretungsregelungen und klaren Regelungen im Gesellschaftsvertrag oder Testament. So wird sichergestellt, dass Handlungsfähigkeit auch in Krisen besteht und rechtliche sowie steuerliche Nachteile vermieden werden.
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